Segelanweisungen

Segelanweisungen ‚470 climate sailing regatta 2015‘

1.  Regeln

Es gelten die “Regeln”, wie in den WR 2013-2016 der ISAF definiert.

2.  Kommunikation mit den Teilnehmer

2.1  Die „Offizielle Anschlagtafel“ (Schwarze Brett) befindet sich im Eingangsbereich des Clubhauses.

Änderungen in den Segelanweisungen und im Wettfahrt Format werden

dort ausgehängt.

2.2  ‚Signale an Land’ werden auf dem Startschiff am Steg gesetzt.

 

3.  Zeitplan

Gemäss Ausschreibung und evtl. Angaben an der „Offiziellen Tafel.

 

4.  Regattabahn und Bahnabkürzung

4.1  Linearkurs gemäss Kurskarte:

4.2  Start-/Zielbahnmarken sind das Startschiff, die Bahnmarke 2 bzw. eine Treibboje.

4.3  Die Bahnmarken sind Backbord  liegen zu lassen.

4.4  Die Bahnmarken sind orange Bojen .

4.5  Bahnabkürzung: Bei abgekürzter Bahn erfolgt der Zieldurchgang nach dem erstmaligen Runden der Bahnmarke 2.

4.6  Eine Bahnabkürzung wird spätestens zum Zeitpunkt, wenn das führende

Boot die Bahnmarke 2 rundet, signalisiert.

Die Signalisierung erfolgt mit Flagge «S» auf dem Startschiff mit zwei Schallsignalen. Dies ändert WR 32.2.

 

5.  Start und Ziel

5.1  Der Start erfolgt gemäss Aushang am ‘schwarzen Brett’. Das Ankündigungssignal erfolgt 3 Minuten vor dem Startsignal.

5.2  Die Startlinie ist zwischen dem Startschiff und der Bahnmarke 2.

5.3  Boote, die nicht innerhalb von 4 Minuten nach dem Startsignal gestartet sind, werden ohne Verhandlung als DNS gewertet (Änderung der Regel A5).

5.4  Die Ziellinie wird durch das Zielschiff und eine Treibboje im Lee gebildet. Das Zielschiff zeigt eine blaue Flagge.

 

6.  Zeitlimit

6.1  Die geplante Sollzeit für eine Wettfahrt ist 10 – 15 Minuten. Das Nicht-einhalten dieser Zeit ist kein Grund für einen Antrag auf Wiedergutmachung. Dies ändert WR 62.1 (a).

6.2  Boote, die nicht innerhalb von 5 Minuten nach Zieldurchgang des ersten Bootes ihrer Startgruppe durchs Zielgegangen sind, werden als DNF gewertet. Die ändert WR 35 und A4.

 

7.  Wertung und Punktsystem

Die Wertung erfolgt nach dem  Low-Point System  gemäss WR A4, ausser dass kein Wettfahrtresultat gestrichen wird!

Bei Punktegleichheit gilt WR A8.

 

Regatta Format:

 

  • Gesegelt wird in 2 möglichst gleich grossen Gruppen A und B.
  • Die Regatta besteht aus maximal 4 Qualifikationswettfahrten sowie 4 Finalwettfahrten und dem doppelt zählenden Medalrace (für die zehn Erstklassierten)
  • Beim Briefing wird die Gruppeneinteilung ausgelost.
  • Die Boote werden ausgelost.
  • Die Gruppen für die weiteren Qualifikationswettfahrten werden auf Grund der Zwischenrangliste erstellt nach folgendem Schema: A, B, B, A, A, B …
  • Bei ungleicher Anzahl von Wettfahrten in der Qualifikation werden nur so viele Wettfahrten gezählt, dass alle Teilnehmer die gleiche Anzahl an Wettfahrten haben.
  • Die Finalgruppen werden auf Grund der Zwischenrangliste nach der Qualifikation gebildet nach folgendem Schema: 1. Hälfte => Gold, 2. Hälfte => Silber. Wenn es nicht aufgeht wird zu Gunsten der Gruppe A entschieden.
  • Der Modus kann von der Wettfahrtleitung den Windverhältnissen angepasst werden.

9.  PROTESTE

Beim climat race gelten, wie bei allen Segelregatten, die Grundprinzipien „Sportliches Verhalten und die Regeln“.

Darum sollte ein  Protest nur in Ausnahmefällen eingereicht und besser nach dem folgenden Text gehandelt werden:

Das Regelwerk ist für die Teilnehmer am Segelsport verbindlich und es wird erwartet, dass sie es befolgen und umsetzen. Ein Grundsatz sportlichen Verhaltens ist, dass Teilnehmer, die gegen eine Regel verstossen, unver-züglich eine Strafe ausführen, die auch das Aufgeben der Wettfahrt sein kann.

 

10.  Sicherheit

10.1  Ein Boot, das die Wettfahrt aufgibt, muss dies unverzüglich der Wettfahrtleitung oder dem Wettfahrtbüro bekanntgeben.

10.2  Signalisiert die Wettfahrtleitung (Flagge Y), bei Sturmvorwarnung (oranges Blinklicht mit 40 Intervallen pro Minute) oder Sturmwarnung (oranges Blinklicht mit 90 Intervallen pro Minute) ist das Tragen von „Persönlichen Auftriebsmitteln“ (Rettungswesten) für die ganze Mannschaft obligatorisch.

10.3  Zuwiderhandlung gegen diese Anweisung hat eine sofortige Disqua-lifikation ohne Verhandlung zur Folge.

 

11.  Haftung

11.1 Es liegt in der alleinigen Verantwortung jedes Teilnehmers, zu entscheiden, ob er startet, eine Wettfahrt fortsetzt und beendet oder gegebenenfalls aufgibt.

11.2  Durch die Meldung und Teilnahme verzichtet jeder Teilnehmer auf

die Geltendmachung von Haftpflichtansprüchen jeder Art gegenüber den veranstaltenden Organisationen und den  für die Durchführung verant-wortlichen Personen.

 

12.  Versicherung

12.1  Jedes teilnehmende Team verpflichtet sich, sich im Schadenfall für Beträge in der Höhe von Fr. 500.- aufzukommen.

12.2  Jeder Teilnehmer muss über eine ausreichende Haftpflichtversicherung mit Gültigkeit für Wettfahrten verfügen.

Kurskarte

Kurs